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Das Bündnis 2011 wurde zum 01.03.2016 aufgelöst.

Diese Internetseite wird nicht weiter aktualisiert.

 

Beschlussvorlage Querungshilfe auf Höhe der Bushaltestelle: die der-zeitige Busbucht ist dann als verschwenkte Fahrbahn vorzusehen.

Radweg K 18
Sachdarstellung:
Der Rat der Gemeinde Helpsen hat sich für die Erstellung eines Radweges zwischen Südhorsten und Kirchhorsten (K 18) ausgesprochen. Hierbei ist ein Geh-/Radweg zwi-schen Schulweg und K 18 einschl. Querungshilfe auf der Dorfstraße mit zu erstellen.
In dieser Ratssitzung wurde weiterhin beschlossen, zusammen mit den Vertretern des Landkreises Schaumburg und der Straßenbauverwaltung Hameln Gestaltungsvarianten zur Geschwindigkeitsreduzierung für den Ortseingang Südhorsten aus Fahrtrichtung Gell-dorf und für den weiteren Streckenverlauf in Richtung Kirchhorsten zu erörtern.
Die Vertreter der vorstehenden Behörden wurden zum Sitzungstermin eingeladen.
In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 15.02.2016 wurden folgende Varian-ten erörtert:
a) Bau eines Radweges entlang der K 18 zwischen Südhorsten und Kirchhorsten außer-halb der Ortsdurchfahrt auf der nördlichen Straßenseite einschließlich Anlegung von Querungshilfen vor den Ortseingängen Kirchhorsten und Südhorsten.
Kostenträger dieser Maßnahme ist der Landkreis Schaumburg.
Der Landkreis bittet die Gemeinde Helpsen um Unterstützung beim Grunderwerb.
Der Flächenverbrauch soll auf das notwendigste Maß beschränkt werden. Hierbei ist zu prüfen, ob der vorhandene Graben für die Anlegung des Radweges mit genutzt werden kann.
b) Anlegung eines Gehweges entlang der K 17 zwischen Schulweg und Hauptstraße ein-schließlich Querungshilfe auf der K 17 (Tropfen).
Für beide Maßnahmen können Mittel nach dem Entflechtungsgesetz beantragt werden.
Die Förderung nach dem Entflechtungsgesetz richtet sich nach der Steuerkraft. Hier ist vorsorglich von einer Förderung von 60 % auszugehen.
Kostenträger für den Gehweg ist die Gemeinde Helpsen.
Für den Gehweg sind Kosten in Höhe von rd. 30.000,-- € einzuplanen.
Verbleibende Kosten der Gemeinde Helpsen = 12.000,-- €
Kostenträger für die Querungshilfe ist der Landkreis Schaumburg.
Drucksache VL-8/2016 1. Ergänzung Seite - 2 -
c) Anlegung eines kleinen Kreisel (Mini-Kreisverkehrsplatz mit 30 m Außendurchmesser) einschließlich Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger am Ortseingang Süd-horsten aus Fahrtrichtung Gelldorf.
Mittel nach dem Entflechtungsgesetz können in Anspruch genommen werden.
Kostenträger dieser Maßnahme ist die Gemeinde Helpsen.
Für den Kreisel sind Kosten in Höhe von rd. 200.000,-- € und für die Querungshilfen zusätzliche Kosten in Höhe von rd. 150.000,-- € bis 200.000,-- € einzuplanen.
Verbleibende Kosten der Gemeinde Helpsen = 160.000,-- €
d) Anlegung eines Kreisels mit 38 m Außendurchmesser am Ortseingang Südhorsten aus Fahrtrichtung Gelldorf.
Kostenträger dieser Maßnahme ist die Gemeinde Helpsen.
Für diesen Kreisel sind Kosten in Höhe von rd. 350.000,-- € bis 400.000,-- € einzupla-nen.
Förderung nach dem Entflechtungsgesetz (max. 60 %) möglich.
Verbleibende Kosten der Gemeinde Helpsen = 160.000,-- €
e) Anlegung einer Querungshilfe auf Höhe der Bushaltestelle am Ortseingang Südhorsten aus Fahrtrichtung Gelldorf und Nutzung der derzeitigen Busbucht als verschwenkte Fahrbahn.
Kostenträger dieser Maßnahme ist die Gemeinde Helpsen.
Für die Querungshilfe sind Kosten in Höhe von rd. 80.000,-- € bis 100.000,-- € einzu-planen.
Eine Förderung nach dem Entflechtungsgesetz (max. 60 %) muss geprüft werden.
Verbleibende Kosten der Gemeinde Helpsen = 100.000,-- € (40.000,-- €)
Der Bau- und Umweltausschuss hat sich mit 3 Ja-Stimmen für die Anlegung der un-ter Buchstabe e) aufgeführten Variante ausgesprochen.
Beschlussvorschlag:
Der Rat der Gemeinde Helpsen spricht sich für die Erstellung eines Radweges zwi-schen Südhorsten und Kirchhorsten (K 18) einschließlich Querungshilfen am Orts-eingang Kirchhorsten und am Ortseingang Südhorsten in Fahrtrichtung Gelldorf aus. Kostenträger ist der Landkreis Schaumburg.
Der erforderliche Grunderwerb ist auf das notwendigste Maß zu beschränken.
Der Rat der Gemeinde Helpsen beschließt die Anlegung eines Gehweges zwischen Schulweg und Hauptstraße (K18) einschließlich Querungshilfe auf der Dorfstraße (K 17). Kostenträger für den Gehweg ist die Gemeinde Helpsen. Kostenträger für die Querungshilfe ist der Landkreis Schaumburg.
Der Rat der Gemeinde Helpsen spricht sich für die Anlegung einer zusätzlichen Querungshilfe in Höhe der Bushaltestelle am Ortseingang Südhorsten aus. Die der-zeitige Busbucht ist dann als verschwenkte Fahrbahn vorzusehen. Kostenträger für diese Maßnahme ist die Gemeinde Helpsen.
Für alle Maßnahmen sind Mittel nach dem Entflechtungsgesetz zu beantragen.
Die erforderlichen Haushaltsmittel sind in den Haushaltsjahren 2016 - 2018 bereit-zustellen.

Der Bauausschuss hat in seiner heutigen Sitzung mit 3:2 Stimmen dem Rat  folgende Variante empfohlen: die Fahrbahn soll in die Bushaltebucht verschwenkt werden. Fahrgäste und Kinder warten dann direkt an der Fahrbahn.
Die endgültige Entscheidung fällt am 10.03.2016 um 19:00 Uhr in der öffentlichen Ratssitzung.

 

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass ein Kreisel die vernünftigere Variante ist. Zumal sich heute abgezeichnet hat, dass die Kreisel-Variante zum ähnlichen  Preis zu haben ist. Über die Größe eines Kreisels muss noch beraten werden. Eine kleinere Variante wäre auch möglich.

Martina Lohmann

 

Tagesordnung Bauausschuss 15.02.2016
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, der Beschlussfähigkeit sowie der Tagesordnung
2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 10.09.2015
3. Radweg K 18
Der Rat der Gemeinde Helpsen hat sich für die Erstellung eines Radweges zwischen Südhorsten und Kirchhorsten (K 18) ausgesprochen. Hierbei ist ein Geh-/Radweg zwischenSchulweg und K 18 einschl. Querungshilfe auf der   Dorfstraße mit zu erstellen.
In dieser Ratssitzung wurde weiterhin beschlossen, zusammen mit den Vertretern des Landkreises Schaumburg und der Straßenbauverwaltung Hameln Gestaltungsvarianten zur Geschwindigkeitsreduzierung für den Ortseingang  Südhorsten aus Fahrtrichtung Gelldorfund für den weiteren Streckenverlauf in Richtung Kirchhorsten zu erörtern.
Die Vertreter der vorstehenden Behörden wurden zum Sitzungstermin eingeladen.

4. Mobilitätskonzept Bahnhof Kirchhorsten
5. Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes
6. Straßenbeleuchtung
7. Anfragen / Mitteilungen
 

Frackingveranstaltung mit Maik Beermann und Andreas Mattfeld

Der Einsatz der Fracking -Technologie bei der unkonventionellen Erdgasgewinnung ist mit Chancen und Risiken verbunden. Der Schutz des Trinkwassers und der Schutz der Gesundheit haben hierbei absolute Priorität.

Seit Mitte Dezember 2014 liegt ein Referentenentwurf zur Regulierung von Fracking - Vorhaben vor. Im Januar konnten Bundesländer und Verbände sowie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger hierzu Stellung nehmen. Nach dem Beschluss im Bundeskabinett laufen derzeit noch die parlamentarischen Beratungen im Deutschen Bundestag.

Aus diesem Anlass lädt Maik Beermann herzlich zu einer Informationsveranstaltung zusammen mit CDU-Bundestagskollegen Andreas Mattfeldt ein, um am 10. Dezember um 18:30 Uhr in den Hesper Krug, (Hauptstraße 43, 31693 Hespe) über die aktuellen politischen Entwicklungen zu diskutieren.

Informieren Sie bitte auch Freunde, Bekannte und Verwandte, die sich für dieses Thema interessieren.


 

Terminänderung: Ratssitzung am 14.12.2015

 

Am 13.10. wird über die Verkehrssituation an der Kreuzung "Am Denkmal" in Südhorsten beraten.

Die Ratsmehrheit sieht die Problematik an der Kreuzung Dorfstraße-Hauptstraße-Birkenallee als nicht gravierend an.  Aber es wurde der einstimmige Beschluss gefasst, dass im Zuge der Planungen des Fahrradweges Südhorsten - Kirchhorsten nochmals über die Problematik beraten werden soll.

Das Meinungsbild der Südhorster Bürger sieht eindeutig aus. Sie sehen die Risiken und haben sich dafür ausgesprochen eine richtige Lösung, wie es der Kreisel sein könnte, umzusetzen.

Außerdem haben Verkehrsmessungen gezeigt, dass im Bereich der Hauptstraße die meisten Autos mit den höchsten Geschwindigkeiten und Spitzengeschwindigkeiten fahren. Wären die Autofahrer "geblitzt" worden, hätten bei der letzten Messung ~300 Fahrer / Tag (beide Richtungen) ihren Führerschein abgeben müssen. Einige Ratsmitglieder sehen Handlungsbedarf und andere nicht.

Das Bündnis 2011 ist uneingeschränkt gegen Fracking!

Schaumburg ist potentielles Frackinggebiet.  2009 hat in Niedernwöhren bereits eine Probebohrung stattgefunden.

Am 03.07.2015 wird im Bundestag das neue Frackinggesetz verabschiedet. Wenn auch Sie dagegen sind, schreiben Sie ihren Bundestagsabgeordneten, damit die wissen, dass der Bürger das nicht möchte: maikbeermann@web.de oder E-Mail an MdB Katja Keul.
 

 

07.07.2015 Bauauschusssitzung
Wir freuen uns auf eine interessante Sitzung. Die Zuständigen von Landkreis und der Straßenbauverwaltung werden anwesend sein. Ich sehe gute Chancen für vernünftige  und komfortable Lösungen, insbesondere im Bereich der Schulwegsicherheit. Schwerpunkt wird der Bereich Schulweg-Dorfstraße-Hauptstraße in Südhorsten sein. Außerdem wird es eine Beratung über die Fahrradwegplanung des Landkreises geben.

In der Vorlage für die Sitzung heißt es wörtlich: "Auf der Grundlage des Anrages Bündnis 2011 zur Aufstellung eines Verkehrsspiegels in Südhorsten wurde am 21.04.2015 ein Ortstermin mit der Straßenmeisterei Stadthagen durchgeführt. In diesem Termin wurden die schon im Jahre 2009 geäußerten Bedenken gegen die Aufstellung des Spiegels erneut vorgetragen.
In diesem Termin wurde auch der Planungsstand zum vorgesehenen Radwegeausbau entlang der K 18 zwischen Gelldorf und Südhorsten angesprochen und angeregt, im Zuge dieser vom Landkreis geplanten Maßnahme eine Verbesserung der Verkehrssituation auch im Bereich der Dorfstraße zu erreichen.
Mit Vertretern der Straßenbaubehörde und dem Landkreis Schaumburg wurde daraufhin am 28.05.2015 ein weiterer Ortstermin zum geplanten Radwegausbau entlang der K 18 durchgeführt.
Der aktuelle Planungsstand und die von der Gemeinde Helpsen eingebrachten Anregungen sollen in der Sitzung durch die Vertreter des Landkreises (Herr Hugo) und der Straßenbauverwaltung (Herr Meier) vorgestellt und erörtert werden."
 

21.04.2015 Ortstermin Südhorsten Dorfstraße / Ecke Schulweg:
Das zuständige Gremium des Landkreises Schaumburg, die "Straßenverkehrsbesprechung" lehnt einen Verkehrsspiegel an der Dorfstraße weiterhin ab.
Dass viele Menschen die Straße queren, spricht erst recht gegen einen Spiegel, der als "schlechte Krücke" bezeichnet wird. Auch der volljährige Bürger ist nicht in der Lage den Verkehr durch einen Spiegel beurteilen zu können. Das können nur ganz wenige Mitbürger, die extra auf Spiegel geschult wurden. Für alle Anderen ist die Benutzung eines Verkehrsspiegels gefährlicher als eine unübersichtliche Kurve mit lediglich ca. 10 Meter Sicht.
Allerdings hatte der Termin auch eine gute Seite: die Notwendigkeit einer Querungshilfe wurde erkannt. Es soll eine andere Lösung gefunden werden, da auch die Schulwegsicherheit gewährleistet werden muss.

 

Unterschiedliche Argumentationen des Bürgermeisters / der Verwaltung und der SPD-Fraktion der Gemeinde Helpsen zum Antrag auf Anbringung eines Verkehrsspiegels an den Standorten 1. Bahnhofstraße in Kirchhorsten und 2. an der Dorfstraße in Südhorsten.

Spiegel Bahnhofstr. Kirchhorsten Spiegel Dorfstr. Südhorsten
Sofort genehmigt Abgelehnt
Antrag durch Bürgermeister eingebracht Antrag durch CDU / Bündnis eingebracht
Sicheres Ausfahren ist möglich Sicherheit wird nur suggeriert
Geld spielt keine Rolle, wenn es um Sicherheit geht Spiegel kostet Geld
Nutzer Autofahrer: im Auto hört man den Verkehr nicht Nutzer Fußgänger: können die Straße nach Gehör überqueren
Die Stellungnahme des Straßenbaulastträgers wird nicht eingeholt Auf die Zustimmung des Straßenbaulastträgers wird Wert gelegt

Was ist das für eine Politik?
Nicht mit uns!
 

Ergebnisse der Fraktionssitzung vom 17.02.:

  • Bündnis für mehr Sicherheit: CDU und Grüne fordern Spiegel und Spinde

    Das Bündnis 2011 aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen in Helpsen will erneut mit Anträgen ihre Vorschläge untermauern. Bei der öffentlichen Fraktionssitzung hat Fraktionsvorsitzende Martina Lohmann (CDU) sich gewundert, dass die Installation eines Verkehrsspiegels am Kirchhorster Bahnhof so zügig umgesetzt wurde, an der S-Kurve an der Dorfstraße in Südhorsten jedoch nicht.

    Helpsen . „Man hat dort nicht die Möglichkeit, beide Seiten einzusehen“, sagte Lohmann. Nach Meinung des Bündnisses ist dort durchaus eine Gefahrensituation gegeben. Schulkinder würden dort die Straße überqueren, das neue Baugebiet liege in der Nähe und Reiter aus einem anliegenden Pferdehof passieren dort ebenfalls.
    Ebenso ärgert sich das Bündnis darüber, dass die Feuerwehr Kirchhorsten immer noch keine Spinde hat. Die Samtgemeinde hatte den Posten aus dem Etat wieder gestrichen. Die Kirchhorster Einsatzkräfte haben laut Auskunft der Helpser Fraktion keine Möglichkeit, ihre Wertsachen sicher zu verschließen. Lohmann schlug vor, nach dem Hesper Beispiel die Investition für die Feuerwehr vorzufinanzieren, sodass die zuständige Samtgemeinde das Geld dann beizeiten in ihren Haushalt einstellen kann.
    Mokiert hat sich die Fraktion auch über den Zustand des auf Nienstädter Gebiet liegenden Teils der Wittenfeldstraße/Seebohmstraße. Dort würden die Autos mit ihren Chassis fast aufsetzen, so tiefe Spurrillen seien dort entstanden. Da die Gemeinde Nienstädt aber klamm sei, sieht das Bündnis kaum Chance, dass sich das in nächster Zeit ändert.  bab

    Schaumburger Nachrichten 20.02.2015

  • Antrag auf Vorfinanzierung der Spinde für die Feuerwehr Kirchhorsten duch die Gemeinde Helpsen
  • Antrag auf Aufstellung eines Spiegels Dorfstraße / Schulstraße
     
  • Bündnis 2011 startet Initiative Bergkrug
 

Die Samtgemeinde Nienstädt hat die Politiker in Samtgemeinde und Gemeinden nach einer Verkleinerung der Ratsgremien gefragt. Das Bündnis 2011 in Helpsen hat dies zum Anlass genommen, dieses und andere Themen in einer öffentlichen Fraktionssitzung zu beraten.

Helpsen. „Für mich ist das ein Topflappenthema, weil man das heiße Eisen Einheitsgemeinde nicht anfassen möchte“, meinte Friedrich Deventer (Bündnis 90/Die Grünen). Und was die Samtgemeinde an Sitzungsgeldern spare, wenn die Gremien verkleinert werden, sei nicht der Rede wert.

Laut Fraktionsvorsitzender Martina Lohmann (CDU) habe die Samtgemeinde maximale Einsparmöglichkeiten von 8000 Euro ermittelt. Lohmann stellte diesen Betrag ebenso wie Deventer infrage, weil die Gremien meist ohnehin nicht vollständig besetzt seien und nicht die volle Höhe der Aufwandsentschädigungen gezahlt werden müsse. Allerdings könne darüber diskutiert werden, Ausschüsse zusammenzulegen oder zu streichen. Der Verwaltungsausschuss sei in kleinen Kommunen beispielsweise verzichtbar.

Einig sind sich die Mitglieder vom Bündnis 2011, dass die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden müsse und Synergieeffekte innerhalb der Samtgemeinde durch gemeinsames Vorgehen erzielt werden könnten. Als Beispiele wurden Arbeiten des Bauhofs, Winterdienst, Kinderbetreuung und Straßenbau genannt.

Das Bündnis hält auch für wahrscheinlich, dass in Zukunft die Besetzung der Gremien mit ehrenamtlichen Mitarbeitern schwieriger werden wird. Schon heute befänden sich auf den Wahllisten viele Kandidaten, die gar keine Parteizugehörigkeit haben. Und in kleineren Orten seien immer weniger bereit, einen Ratssitz zu übernehmen. Außerdem sei der Altersdurchschnitt der Volksvertreter sehr hoch.

„Wer hat Angst davor?“, fragte Deventer danach, wo Hemmnisse bei der Diskussion um die Einheitsgemeinde oder eine stärkere Zusammenarbeit liegen. Einerseits „tritt man denen auf die Füße, die sich seit Jahren engagieren“, und greife in die kommunale Selbstverwaltung ein, andererseits gebe es eine gewisse Provinzfürstenmentalität und das Festhalten am Kirchturmdenken.

Deventer schlug vor, unter dem Motto „Initiative Bergkrug“ als Gruppe auf die anderen Gemeinden zuzugehen. „Wir müssen offener über die Einheitsgemeinde diskutieren“, forderte Lohmann. „Es überschneidet sich vieles, überall muss die Verwaltung dasselbe erzählen“, meinte die Fraktionsvorsitzende, die auch Mitglied im Samtgemeinderat ist. „Wir müssen nicht nur die Einheitsgemeinde im Blick haben, es muss ja auch mit Fusionen gerechnet werden.“  Bab

20.02.2015  Schaumburger Nachrichten

17.02.2015

Öffentliche Fraktionssitzung 17.02.2015 mit Bürgerbeteiligung!

Einsparung von Kosten!

  • Verkleinerung der Gremien!
  • Interkommunale Zusammenarbeit!
  • Samtgemeinde oder Einheitsgemeinde?

 

13.10.2014

Themen öffentliche Fraktionssitzung 15.10.2014

Auszug aus der Tagesordnung für die folgende Gemeinderatssitzung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, der Beschlussfähigkeit sowie der Tagesordnung
2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 29.07.2014
3. Einwohnerfragestunde
4. Hallenbad Nordsehl
5. Änderung und Ergänzung des Landesraumordnungsprogrammes Niedersachsen
8. Jahresabschluss 2013
Genehmigung von über- und außerplanmäßigen Aufwendungen
und Auszahlungen
9. Anfragen der Ratsmitglieder
10. Bericht über wichtige Angelegenheiten

Außerdem wollen wir u. A. überlegen was getan werden kann, um die Folgen von Starkregen in Grenzen zu halten.

 

25.09.2014

Gelbe Gefahr

"Mein Reden!" Die Grünflächen der Kommunen, vor allem die Gräben! müssen häufiger gemäht werden. Dieses Problem ist hausgemacht. Wenn Theoritiker den Praktikern beweisen wollen, was richtig ist, kommt soetwas dabei heraus.

Genauso wichtig ist das regelmäßige Mähen der Gräben für die Hydraulik. Wie sich bei dem Starkregenereignis der letzten Woche wieder einmal gezeigt hat, taugt der tiefste und breiteste Graben nichts, wenn er nicht richtig gemäht und geräumt wurde. Die ellenlangen vertrockneten Blütenstände habe sich innerhalb kürzester Zeit auch vor die großen Rohre gelegt und den Durchfluss versperrt. -> Hausgemachtes Problem. Es ist nur zu hoffen, dass sich die Verwaltungen der Kommunen durch diese praktischen Ereignisse zum Umdenken animieren lassen!

Landkreis (wm). Für Reitställe und Pferdebesitzer ist es ein Teufelszeug: Jakobskreuzkraut. Die Giftpflanze gab es zwar schon immer, doch in den letzten beiden Jahren hat sich das Kraut geradezu explosionsartig vermehrt.

Jakobskreuzkraut ist ein langsamer Killer, denn die Alkaloide der Pflanze, mit der sie sich gegen Fressfeinde wehrt, reichern sich in der Leber der Tiere an, die sie fressen.

Noch vor wenigen Jahren galt die Hysterie um das Kraut als völlig übertrieben. Doch mittlerweile wird die Giftpflanze in Irland, England und der Schweiz als gefährlich eingestuft. Auch bei uns fängt man an, allmählich umzudenken.
Beim Landvolk Weserbergland in Hameln ist das Problem angekommen. Der stellvertretende Geschäftsführer Rainer Sander, selbst Pferdehalter, kennt die Gefährlichkeit der gelben Blüten. Er steige deshalb bei der Heuernte ziemlich häufig von seinem Trecker ab, reiße die Giftpflanze aus und stecke sie in eine extra Tüte. „Eine mühselige Arbeit“, sagt er, „aber es muss sein“. Schaumburgs Kreislandwirt Cord Lattwesen in Hohnhorst sieht die gelbe Invasion ebenfalls mit Sorge: „Da baut sich unheimlich etwas auf“. Das Problem sei lange unterschätzt worden.

Wer durch die Landschaft fährt und darauf achtet, sieht sie überall, die gelben Blüten, am Straßen- und Wegesrand, auf Brachflächen. Für den grandiosen Siegeszug von „Senecio jacobaea“ gibt es mehrere Ursachen: Das Kraut liebt extensive Landwirtschaft, Naturschutzflächen, Ausgleichflächen, Brachen und eben die Böschungen entlang der Straßen. Einfach deshalb, weil auf all diesen Flächen gar nicht, nicht regelmäßig und wenn, dann erst sehr spät gemäht wird. So kann sich die Pflanze ungebremst ausbreiten. Auch die milden Winter und der Klimawandel begünstigen das anspruchslose Kraut.

Besonders grotesk: Bis 2009 ist Jakobskreuzkraut in Regelsaatgutmischungen mit ausgesät worden, um Straßenböschungen und Bahndämme zu befestigen.

Jakobskreuzkraut verbreitet sich im wahrsten Sinne des Wortes im Fluge: Ähnlich wie Löwenzahn bilden sich nach der Blüte flugfähige Samen, die sich mit dem Wind verbreiten. Samen, die etwa ein Vierteljahrhundert keimfähig bleiben.
Es fast eine Ironie der Geschichte: Je ökologischer Landwirte arbeiten, desto besser gedeiht die Giftpflanze. So folgert dann auch der Landvolkpressedienst: „Das beste Mittel gegen Jakobskreuzkraut ist eine intensive Bewirtschaftung, ein dichter Bestand, denn in einer geschlossenen Grasnarbe kann sich das Kraut nicht durchsetzen.“

Hat sich das Kraut noch nicht zu stark verbreitet, können die einzelnen Pflanzen im Hausmüll entsorgt werden. Bei großen Flächen hilft nur noch Chemie, Mähen vor der Blüte und dann vernichten.
Der Naturschutzbund sieht das Jakobskreuzkraut ohnehin schon als Sieger und schreibt in einer Pressemitteilung: „Es ist illusorisch, anzunehmen, die weitere Ausbreitung der Pflanze könnte tatsächlich wirkungsvoll unterbunden werden, denn die Samen der Pflanzen, mehr als 100 000 je Pflanze werden über viele Kilometer verbreitet.“

Wie eine Fläche aussieht, die fast ausschließlich von Jakobskreuzkraut besiedelt ist, kann man in Hohenrode an den Kiesteichen betrachten. Der Naturschutzbund hatte auf einer dieser Flächen Esel weiden lassen. Die sind jetzt weg, weil der letzte Grashalm aufgefressen ist und das Risiko zu groß wurde, die hungrigen Tiere könnten sich an die Korbblüter heranmachen. Man werde gemeinsam mit den Tierhaltern überlegen, was auf der Fläche im nächsten Jahr geschehen soll, schilderte Nabu-Vorsitzender Nick Büscher auf Anfrage.

Jakobskreuzkraut hat dreizehn gelbe, schmale Blütenblätter in der Form der Blätter von Gänseblümchen, dabei kunstvoll gefiedert. Vom Hauptstängel zweigen weitere Stängel ab, die schließlich in die Blüten münden. Pflückt man den Hauptstängel, so hat man gleich einen kleinen Strauß in der Hand. Den in die Blumenvase zu stecken, wäre eine schlechte Idee. Auch hier warnt der Landvolk-Pressedienst: „Das Kraut sollte man nur mit Handschuhen anfassen“.
In der ersten Vegetationsphase, dem sogenannten Rosettenstadium schmeckt Jakobskreuzkraut sogar süßlich und wird von jungen Pferden gefressen. Später, als blühende Pflanze, meiden es Kühe und Pferde. Doch im Heu verliert die Pflanze ihre Bitterstoffe. Pferde selektieren nicht mehr. Aber die Giftstoffe bleiben im Heu.

Für Freizeitreiter stellt sich ein weiteres Problem: Weil sie für den Winter meist Heu zukaufen müssen, können sie nur hoffen, dass der Landwirt ihres Vertrauens die gelbe Pest im Blick hat und sich darum kümmert, dass kein Kraut im Heu landet. Am giftigsten sind die Blüten, weshalb spät geschnittenes Heu besonders problematisch ist, wenn es Jakobskreuzkraut enthält.

Das Tückische an der Sache: Nascht ein Pferd an einer Eibe, an einem Heckenschnitt, achtlos über einen Zaun geworfen, fällt es nach einer kurzen Zeitspanne tot um. Doch welcher Pferdehalter denkt schon sofort an eine Vergiftung durch Jakobskreuzkraut, wenn sein Ross Sonnenbrand auf der Nase hat, träge und kurzatmig wird, ein stumpfes Fell bekommt.

Eine Tierärztin in Köln hat als Erste den Zusammenhang erkannt. Ihr kam die Theorie vom Sonnenbrand spanisch vor, denn die Symptome waren dafür zu stark. Die Tierärztin entdeckte, dass Jakobskreuzkraut eine Überempfindlichkeit gegen UV-Strahlung, eine sogenannte Photosensibilität verursacht.

Wer im Internet surft, findet viele Horrorgeschichten zu diesem Thema. Mehrfach gab es schon Initiativen, die sich für eine Melde- und Bekämpfungspflicht eingesetzt haben, wie sie in der Schweiz eingeführt worden ist. Bisher vergeblich.
Dr. Helmut Wiedenfeld vom Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn forscht seit mehr als 20 Jahren über die gefährlichen Inhaltsstoffe von Kreuzkräutern und ihren Verwandten und sagt: .„Wir müssen die Pflanze mit aller Macht bekämpfen“.

Der Naturschutzbund Niedersachsen sieht das naturgemäß anders. Er verweist in einer Pressemitteilung zum Thema auf den „Blutbären“, einen Falter, dessen Raupe sich von der Pflanze ernährt. Die wird dadurch übrigens so giftig, dass sich kein Vogel an ihr vergreift.

Auch bei uns sind Pferdebesitzer inzwischen aufmerksam geworden und lassen vermehrt Lebertests bei ihren Pferden machen, bestätigen heimische Tierärzte. Tierarzt Eckhard Marten, der selbst einen Reiterhof in Diedersen betreibt, kann nur allen Pferdebesitzern empfehlen, was er selbst auch tut: Über die Wiesen gehen und die Giftpflanze ausgraben.

Dass Jakobskreuzkraut für Pferde, Kühe und andere Tiere toxisch wirkt, sei unbestritten. Doch gebe es keine gesichertens Zahlen darüber, wie viele Tiere jährlich an einer Vergiftung durch Jakobskreuzkraut sterben, schildert Dr. Sabine Aboling, Expertin für Tierernährung an der tierärztlichen Hochschule in Hannover auf Anfrage.

Ein Hinweis auf eine mögliche Vergiftung durch Jakobskreuzkraut sei ein hoher Leberwert, doch wisse man damit noch nicht, wie viel, also welche Dosis die Pferde aufgenommen haben. Welche Dosis sich letztlich letal auswirkt, sei bisher nur in einem Tierversuch ermittelt worden.

Für Rinderhalter stellt sich das Problem noch nicht so dramatisch, denn Rinder kommen mit zwei Jahren zum Schlachter. Milchviehhalter wiederum pflegen ihre Weiden meist intensiv, da kommt Jakobskreuzkraut nicht massenweise hoch wie auf extensiven Weiden. Doch Kreislandwirt Lattwesen warnt, breite sich das Kraut weiter in diesem Tempo aus, könnte es auch für Rinder zum Problem werden: „Die Konzentration, die Menge macht das Gift“.

Ist es auch für Menschen gefährlich? Das ist umstritten. Bei Fleisch und Milch ist das wohl noch kein Problem. Selbst wenn einzelne Kühe zu viel Jakobskreuzkraut fressen sollten, würden die Giftmengen in der Molkerei auf homöopathische Dosen verdünnt. Anders beim Honig. In Großbritannien sind die Alkaloide der Pflanze bereits in Honig nachgewiesen worden.

 

  • 09.06.2014
    Cold Water Challenge 2014 in der Gemeinde Helpsen
    - Feuerwehr Südhorsten >>hier
    - Feuerwehr Helpsen >>hier
    - Feuerwehr  Kirchhorsten >>hier


     03.06.2014 Helpsen
  • Genügend freie Plätze in Krippe Spatzennest und Kindertagesstätte Bergkrug
    In den Schaumburger Nachrichten kann man von knappen Kinderbetreuungsplätzen in der Samtgemeinde Niedernwöhren lesen. In den von den Gemeinden Seggebruch und Helpsen geführten Kinderbetreuungseinrichtungen stehen noch genügend Plätze zur Verfügung. Es gibt noch Plätze in den Vormittagsgruppen, den Integrationsgruppen sowie in den Ganztagsgruppen, die bis 17:30 Uhr geöffnet haben. 
     
    23.05.2014
  • Mitgliederversammlung CDU-Samtgemeindeverband Nienstädt
    Am 20.05.2014 hatte der CDU-Samtgemeindeverband seine Mitgliederversammlung. Gerd Heitmeier wurde für 40jährige Mitgliedschaft geehrt, Andreas Barkhausen für 25jährige Mitgliedschaft. Es wurde berichtet aus den Fraktionen der Gemeinden Nienstädt, Helpsen, Hespe, Seggebruch, der Samtgemeinde Nienstädt und dem Kreistag. >>Hier lesen Sie mehr!

     
    19.05.2014
  • Anrufbus voraussichtlich ab Oktober auch in der Samtgemeinde Nienstädt
    Das ist eine gute Sache für die Bewohner in unserer Gemeinde. Günstige Preise, individuelle Abholzeiten und-orte und für alle Altersgruppen. Es können sich noch Fahrer melden! 
    >>hier mehr
     
  • 18.05.2014
    Schnatgang der Gemeinde Helpsen
    In diesem Jahr lag das Hauptaugenmerk beim Schnatgang der Gemeinde Helpsen auf dem Hochwasserschutz. Im Bereich Bahnhofstraße-An der Gehle-Riepackerstraße umfangreiche Erdarbeiten stattgefunden. Wir vom Bündnis haben
    die Bevölkerung seinerzeit auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Es ist sehr erfreulich, dass die Gemeinde nun so viel Geld für de Hochwasserschutz ausgibt. Allerdings bin ich noch immer der Meinung, dass die ganzen teuren Maßnahmen auf Grund nicht nachgewiesener Berechnungen beruhend auf unrealistischen Ausgangswerten geplant werden.  Bereits seit einigen Monaten werden Pläne rund um das Gebiet "Wolfskamp" ausgearbeitet. Man kann gespannt sein, was dabei herauskommt. Eins ist aber sicher: es wird nicht billig.
     
  • Aktivitäten in 2014 - Stand Mai 2014
    Im Frühjahr 2014 wurden viele Projekte in der Gemeinde Helpsen durchgeführt:
    - Die Straße "An der Mente" wurde auf Nienstädter Seite neu aufgebaut und geteert. Kosten: über 40.000,00 €.
    - Die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Bahnhofstraße-An der Gehle-Riepackerstraße wurden ungesetzt. Kosten: rd 100.000,00 €.
    - Die Beflanzung der Beete in der Wiesenstraße ist erfolgt.
    - Martina Lohmann wurde zur Grünkohlkönigin gekürt. :-)

     
  • Rückblick 2013 - Stand Mai 2014
    In 2013 geb es in unserer Gruppe einige Veränderungen. Robin Strozyk wollte aus der Gemeinde wegziehen und hat deshalb sein Ratsmandat niedergelegt. Für ihn ist Ernst Wilkening nachgerückt.
    Im Herbst hat Martin Strozyk sein Ratsmandat niedergelegt, weil er aus beruflichen Gründen in der Woche nicht mehr in der Nähe ist. Sein Nachfolger ist Lars Struckmeier.

     
  • Ausblick auf 2013
    Hier lesen Sie den Artikel der Schaumburger Nachrichten vom 29.12.2012: "Helpser Rat will es ruhiger angehen lassen" Das sieht die Opposition im Helpser Rat aber ganz anders. So ruhig wie in 2012 ist es schon lange nicht mehr zugegangen. Wir wollen in 2013 mal wieder ein wenig Gas geben. Es gibt viel zu tun. Als erstes sind die Projekte aufzuzählen, die in 2012 nicht umgesetzt wurden. Dazu zählen: das Bushäuschen in Kirchhorsten, der noch nicht stattgefundene "Entwicklungsdialog Helpsen", die Sanierung der Küche im Sportpark u.s.w.. Außerdem haben wir uns immer noch mit dem Thema "Hochwasserschutz" zu befassen. Das hört sich bei Herrn Kesselring wie ein Selbstläufer an. Ich denke aber, dass noch ein paar Probleme auftreten werden. Ursache dafür ist nicht zuletzt die späte Information der Bürger durch die damaligen Verantwortlichen. Außerdem wurde in der Samtgemeinde eine Brennverordnung verabschiedet, die nur unzureichend vorbereitet wurde. In dem SPD-Antrag sind Alternativen nicht einmal in Erwägung gezogen worden. In unserem ländlichen Umfeld sind andere Voraussetzungen zu Grunde zu legen. Die AWS, bzw. der Landkreis Schaumburg denken glücklicherweise weiter. Momentan wird die zentral koordinierte Abfuhr von Laub und Grünschnitt ausgearbeitet. -> Das hat Verstand.
     
  • 21.12.2012
    Osterfeuer
    Der Artikel in den Schaumburger Nachrichten: "Neue Osterfeuer Vorschriften ..." über die Osterfeuer in der Samtgemeinde Nienstädt hat einige Aspekte nicht behandelt. Wie man in der Grafik erkennen kann, wurden vor der Abschaffung der Brenntage nur wenige Osterfeuer angemeldet: 2007 - 19 / 2008 - 14. Nach dem Vorschlag der SPD wären jetzt sogar 21 Feuer genehmigungsfähig. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist der Wunsch nach kulturellen Veranstaltungen und Brauchtumsveranstaltungen in den verschiedenen Gemeindeteilen sehr unterschiedlich ausgeprägt.
    Jede Kommune versucht ihre Mitbürger zu halten. Dazu eignen sich die soziokulturellen Instrumente in besonderer Weise. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur bietet eigens Förderungen für soziokulturelle Projekte an.
    Es kann den Südhorstern und den Kirchhorstern nicht angelastet werden einen anderen Bedarf an gemeinschaftsfördernden Veranstaltungen zu haben.

    Die eigentliche Unverschämtheit liegt darin die Bedürfnisse der Bürger zu ignorieren. Rechte werden beschnitten und Alternativen werden nicht einmal diskutiert.

     
  • 20.11.2012
    Wiesenstraße
    Der Ausbau der Wiesenstraße in Südhorsten ist abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einzig die Blumenbeete sind noch nicht bepflanzt. Das wird im nächsten Jahr nachgeholt. Leider konnte sich der Rat nicht dazu durchringen die letzten gut 100 Meter der Straße "Im Kleefeld" in einem Rutsch mit sanieren zu lassen.

     
  • 20.10.2012
    Einige aktuelle Informationen
    Hochwasserschutz:es wurden Nachmessungen durchgeführt. Nun steht fest, dass der erste Plan auf nicht realen Daten beruht. Für den Bereich zwischen der Bahnhofstraße und der Riepackerstraße wurde eine Möglichkeit erarbeitet, wie die Grundstücke aus dem Überschwemmungsgebiet herausgenommen werden können. Die Anlieger wurden informiert und müssen nun ihre Zustimmung geben. Im Bereich "Rauher Kamp" wurden Nachmessungen durchgeführt. Einige Häuser liegen nun nicht mehr im Überschwemmungsgebiet. Für den Wolfskamp wird gerade ein Konzept ausgearbeitet. Die Überlegungen hören sich vielversprechend an.
    Kücheneinrichtung Sportpark: Vor fast zwei Jahren haben wir den Antrag aus Sanierung der Einrichtung in der Küche Sportpark gestellt. Dieses Projekt geht nur sehr schleppend voran. Kompetente Ratsmitglieder werden nicht an den Planungen beteiligt. Die vorliegenden Pläne sind nicht bedarfsgerecht ausgearbeitet.
    Steuererhöhung: In den vergangenen Jahre haben wir die Grund- und Gewerbesteuer immer nur moderat angehoben. Wir lagen mit unseren Hebesätzen immer unter dem Landesdurchschnitt, weil wir ansonsten die Abgaben aller Gemeinden nach oben treiben würden. Hoffentlich können wir diese Sätze lange halten.
 

                                     TERMINE

 
26.04.2015 11:00      - Gesundheitstag Schulzentrum Helpsen  
09.07.2015 19:30      - Ratssitzung Gemeinde Helpsen Sitzungsraum der Gemeinde Helpsen, Bahnhofstraße  
13.10.2015 19:30      - Ratssitzung Gemeinde Helpsen Sitzungsraum der Gemeinde Helpsen, Bahnhofstraße  
15.11.2015 11:30      - Volkstrauertag Ehrenmal in Helpsen  
28.11.2015 11:00      - Weihnachtsmarkt Grüne Mitte  
10.12.2015 19:30      - Ratssitzung Gemeinde Helpsen Sitzungsraum der Gemeinde Helpsen, Bahnhofstraße  
12.12.2015 15:00      - Seniorenweihnachtsfeier Gemeindesaal Kirchengemeinde Seggebruch  

 

21.04.2015 Ortstermin Südhorsten Dorfstraße / Ecke Schulweg:
Das zuständige Gremium des Landkreises Schaumburg, die "Straßenverkehrsbesprechung" lehnt einen Verkehrsspiegel an der Dorfstraße weiterhin ab.
Dass viele Menschen die Straße queren, spricht erst recht gegen einen Spiegel, der als "schlechte Krücke" bezeichnet wird. Auch der volljährige Bürger ist nicht in der Lage den Verkehr durch einen Spiegel beurteilen zu können. Das können nur ganz wenige Mitbürger, die extra auf Spiegel geschult wurden. Für alle Anderen ist die Benutzung eines Verkehrsspiegels gefährlicher als eine unübersichtliche Kurve mit lediglich ca. 10 Meter Sicht.
Allerdings hatte der Termin auch eine gute Seite: die Notwendigkeit einer Querungshilfe wurde erkannt. Es soll eine andere Lösung gefunden werden, da auch die Schulwegsicherheit gewährleistet werden muss.

 

Unterschiedliche Argumentationen des Bürgermeisters / der Verwaltung und der SPD-Fraktion der Gemeinde Helpsen zum Antrag auf Anbringung eines Verkehrsspiegels an den Standorten 1. Bahnhofstraße in Kirchhorsten und 2. an der Dorfstraße in Südhorsten.

Spiegel Bahnhofstr. Kirchhorsten Spiegel Dorfstr. Südhorsten
Sofort genehmigt Abgelehnt
Antrag durch Bürgermeister eingebracht Antrag durch CDU / Bündnis eingebracht
Sicheres Ausfahren ist möglich Sicherheit wird nur suggeriert
Geld spielt keine Rolle, wenn es um Sicherheit geht Spiegel kostet Geld
Nutzer Autofahrer: im Auto hört man den Verkehr nicht Nutzer Fußgänger: können die Straße nach Gehör überqueren
Die Stellungnahme des Straßenbaulastträgers wird nicht eingeholt Auf die Zustimmung des Straßenbaulastträgers wird Wert gelegt

Was ist das für eine Politik?
Nicht mit uns!
 

Ergebnisse der Fraktionssitzung vom 17.02.:

  • Bündnis für mehr Sicherheit: CDU und Grüne fordern Spiegel und Spinde

    Das Bündnis 2011 aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen in Helpsen will erneut mit Anträgen ihre Vorschläge untermauern. Bei der öffentlichen Fraktionssitzung hat Fraktionsvorsitzende Martina Lohmann (CDU) sich gewundert, dass die Installation eines Verkehrsspiegels am Kirchhorster Bahnhof so zügig umgesetzt wurde, an der S-Kurve an der Dorfstraße in Südhorsten jedoch nicht.

    Helpsen . „Man hat dort nicht die Möglichkeit, beide Seiten einzusehen“, sagte Lohmann. Nach Meinung des Bündnisses ist dort durchaus eine Gefahrensituation gegeben. Schulkinder würden dort die Straße überqueren, das neue Baugebiet liege in der Nähe und Reiter aus einem anliegenden Pferdehof passieren dort ebenfalls.
    Ebenso ärgert sich das Bündnis darüber, dass die Feuerwehr Kirchhorsten immer noch keine Spinde hat. Die Samtgemeinde hatte den Posten aus dem Etat wieder gestrichen. Die Kirchhorster Einsatzkräfte haben laut Auskunft der Helpser Fraktion keine Möglichkeit, ihre Wertsachen sicher zu verschließen. Lohmann schlug vor, nach dem Hesper Beispiel die Investition für die Feuerwehr vorzufinanzieren, sodass die zuständige Samtgemeinde das Geld dann beizeiten in ihren Haushalt einstellen kann.
    Mokiert hat sich die Fraktion auch über den Zustand des auf Nienstädter Gebiet liegenden Teils der Wittenfeldstraße/Seebohmstraße. Dort würden die Autos mit ihren Chassis fast aufsetzen, so tiefe Spurrillen seien dort entstanden. Da die Gemeinde Nienstädt aber klamm sei, sieht das Bündnis kaum Chance, dass sich das in nächster Zeit ändert.  bab

    Schaumburger Nachrichten 20.02.2015

  • Antrag auf Vorfinanzierung der Spinde für die Feuerwehr Kirchhorsten duch die Gemeinde Helpsen
  • Antrag auf Aufstellung eines Spiegels Dorfstraße / Schulstraße
     
  • Bündnis 2011 startet Initiative Bergkrug

Die Samtgemeinde Nienstädt hat die Politiker in Samtgemeinde und Gemeinden nach einer Verkleinerung der Ratsgremien gefragt. Das Bündnis 2011 in Helpsen hat dies zum Anlass genommen, dieses und andere Themen in einer öffentlichen Fraktionssitzung zu beraten.

Helpsen. „Für mich ist das ein Topflappenthema, weil man das heiße Eisen Einheitsgemeinde nicht anfassen möchte“, meinte Friedrich Deventer (Bündnis 90/Die Grünen). Und was die Samtgemeinde an Sitzungsgeldern spare, wenn die Gremien verkleinert werden, sei nicht der Rede wert.

Laut Fraktionsvorsitzender Martina Lohmann (CDU) habe die Samtgemeinde maximale Einsparmöglichkeiten von 8000 Euro ermittelt. Lohmann stellte diesen Betrag ebenso wie Deventer infrage, weil die Gremien meist ohnehin nicht vollständig besetzt seien und nicht die volle Höhe der Aufwandsentschädigungen gezahlt werden müsse. Allerdings könne darüber diskutiert werden, Ausschüsse zusammenzulegen oder zu streichen. Der Verwaltungsausschuss sei in kleinen Kommunen beispielsweise verzichtbar.

Einig sind sich die Mitglieder vom Bündnis 2011, dass die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden müsse und Synergieeffekte innerhalb der Samtgemeinde durch gemeinsames Vorgehen erzielt werden könnten. Als Beispiele wurden Arbeiten des Bauhofs, Winterdienst, Kinderbetreuung und Straßenbau genannt.

Das Bündnis hält auch für wahrscheinlich, dass in Zukunft die Besetzung der Gremien mit ehrenamtlichen Mitarbeitern schwieriger werden wird. Schon heute befänden sich auf den Wahllisten viele Kandidaten, die gar keine Parteizugehörigkeit haben. Und in kleineren Orten seien immer weniger bereit, einen Ratssitz zu übernehmen. Außerdem sei der Altersdurchschnitt der Volksvertreter sehr hoch.

„Wer hat Angst davor?“, fragte Deventer danach, wo Hemmnisse bei der Diskussion um die Einheitsgemeinde oder eine stärkere Zusammenarbeit liegen. Einerseits „tritt man denen auf die Füße, die sich seit Jahren engagieren“, und greife in die kommunale Selbstverwaltung ein, andererseits gebe es eine gewisse Provinzfürstenmentalität und das Festhalten am Kirchturmdenken.

Deventer schlug vor, unter dem Motto „Initiative Bergkrug“ als Gruppe auf die anderen Gemeinden zuzugehen. „Wir müssen offener über die Einheitsgemeinde diskutieren“, forderte Lohmann. „Es überschneidet sich vieles, überall muss die Verwaltung dasselbe erzählen“, meinte die Fraktionsvorsitzende, die auch Mitglied im Samtgemeinderat ist. „Wir müssen nicht nur die Einheitsgemeinde im Blick haben, es muss ja auch mit Fusionen gerechnet werden.“  Bab

20.02.2015  Schaumburger Nachrichten

17.02.2015

Öffentliche Fraktionssitzung 17.02.2015 mit Bürgerbeteiligung!

Einsparung von Kosten!

  • Verkleinerung der Gremien!
  • Interkommunale Zusammenarbeit!
  • Samtgemeinde oder Einheitsgemeinde?

 

13.10.2014

Themen öffentliche Fraktionssitzung 15.10.2014

Auszug aus der Tagesordnung für die folgende Gemeinderatssitzung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, der Beschlussfähigkeit sowie der Tagesordnung
2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 29.07.2014
3. Einwohnerfragestunde
4. Hallenbad Nordsehl
5. Änderung und Ergänzung des Landesraumordnungsprogrammes Niedersachsen
8. Jahresabschluss 2013
Genehmigung von über- und außerplanmäßigen Aufwendungen
und Auszahlungen
9. Anfragen der Ratsmitglieder
10. Bericht über wichtige Angelegenheiten

Außerdem wollen wir u. A. überlegen was getan werden kann, um die Folgen von Starkregen in Grenzen zu halten.

 

25.09.2014

Gelbe Gefahr

"Mein Reden!" Die Grünflächen der Kommunen, vor allem die Gräben! müssen häufiger gemäht werden. Dieses Problem ist hausgemacht. Wenn Theoritiker den Praktikern beweisen wollen, was richtig ist, kommt soetwas dabei heraus.

Genauso wichtig ist das regelmäßige Mähen der Gräben für die Hydraulik. Wie sich bei dem Starkregenereignis der letzten Woche wieder einmal gezeigt hat, taugt der tiefste und breiteste Graben nichts, wenn er nicht richtig gemäht und geräumt wurde. Die ellenlangen vertrockneten Blütenstände habe sich innerhalb kürzester Zeit auch vor die großen Rohre gelegt und den Durchfluss versperrt. -> Hausgemachtes Problem. Es ist nur zu hoffen, dass sich die Verwaltungen der Kommunen durch diese praktischen Ereignisse zum Umdenken animieren lassen!

Landkreis (wm). Für Reitställe und Pferdebesitzer ist es ein Teufelszeug: Jakobskreuzkraut. Die Giftpflanze gab es zwar schon immer, doch in den letzten beiden Jahren hat sich das Kraut geradezu explosionsartig vermehrt.

Jakobskreuzkraut ist ein langsamer Killer, denn die Alkaloide der Pflanze, mit der sie sich gegen Fressfeinde wehrt, reichern sich in der Leber der Tiere an, die sie fressen.

Noch vor wenigen Jahren galt die Hysterie um das Kraut als völlig übertrieben. Doch mittlerweile wird die Giftpflanze in Irland, England und der Schweiz als gefährlich eingestuft. Auch bei uns fängt man an, allmählich umzudenken.
Beim Landvolk Weserbergland in Hameln ist das Problem angekommen. Der stellvertretende Geschäftsführer Rainer Sander, selbst Pferdehalter, kennt die Gefährlichkeit der gelben Blüten. Er steige deshalb bei der Heuernte ziemlich häufig von seinem Trecker ab, reiße die Giftpflanze aus und stecke sie in eine extra Tüte. „Eine mühselige Arbeit“, sagt er, „aber es muss sein“. Schaumburgs Kreislandwirt Cord Lattwesen in Hohnhorst sieht die gelbe Invasion ebenfalls mit Sorge: „Da baut sich unheimlich etwas auf“. Das Problem sei lange unterschätzt worden.

Wer durch die Landschaft fährt und darauf achtet, sieht sie überall, die gelben Blüten, am Straßen- und Wegesrand, auf Brachflächen. Für den grandiosen Siegeszug von „Senecio jacobaea“ gibt es mehrere Ursachen: Das Kraut liebt extensive Landwirtschaft, Naturschutzflächen, Ausgleichflächen, Brachen und eben die Böschungen entlang der Straßen. Einfach deshalb, weil auf all diesen Flächen gar nicht, nicht regelmäßig und wenn, dann erst sehr spät gemäht wird. So kann sich die Pflanze ungebremst ausbreiten. Auch die milden Winter und der Klimawandel begünstigen das anspruchslose Kraut.

Besonders grotesk: Bis 2009 ist Jakobskreuzkraut in Regelsaatgutmischungen mit ausgesät worden, um Straßenböschungen und Bahndämme zu befestigen.

Jakobskreuzkraut verbreitet sich im wahrsten Sinne des Wortes im Fluge: Ähnlich wie Löwenzahn bilden sich nach der Blüte flugfähige Samen, die sich mit dem Wind verbreiten. Samen, die etwa ein Vierteljahrhundert keimfähig bleiben.
Es fast eine Ironie der Geschichte: Je ökologischer Landwirte arbeiten, desto besser gedeiht die Giftpflanze. So folgert dann auch der Landvolkpressedienst: „Das beste Mittel gegen Jakobskreuzkraut ist eine intensive Bewirtschaftung, ein dichter Bestand, denn in einer geschlossenen Grasnarbe kann sich das Kraut nicht durchsetzen.“

Hat sich das Kraut noch nicht zu stark verbreitet, können die einzelnen Pflanzen im Hausmüll entsorgt werden. Bei großen Flächen hilft nur noch Chemie, Mähen vor der Blüte und dann vernichten.
Der Naturschutzbund sieht das Jakobskreuzkraut ohnehin schon als Sieger und schreibt in einer Pressemitteilung: „Es ist illusorisch, anzunehmen, die weitere Ausbreitung der Pflanze könnte tatsächlich wirkungsvoll unterbunden werden, denn die Samen der Pflanzen, mehr als 100 000 je Pflanze werden über viele Kilometer verbreitet.“

Wie eine Fläche aussieht, die fast ausschließlich von Jakobskreuzkraut besiedelt ist, kann man in Hohenrode an den Kiesteichen betrachten. Der Naturschutzbund hatte auf einer dieser Flächen Esel weiden lassen. Die sind jetzt weg, weil der letzte Grashalm aufgefressen ist und das Risiko zu groß wurde, die hungrigen Tiere könnten sich an die Korbblüter heranmachen. Man werde gemeinsam mit den Tierhaltern überlegen, was auf der Fläche im nächsten Jahr geschehen soll, schilderte Nabu-Vorsitzender Nick Büscher auf Anfrage.

Jakobskreuzkraut hat dreizehn gelbe, schmale Blütenblätter in der Form der Blätter von Gänseblümchen, dabei kunstvoll gefiedert. Vom Hauptstängel zweigen weitere Stängel ab, die schließlich in die Blüten münden. Pflückt man den Hauptstängel, so hat man gleich einen kleinen Strauß in der Hand. Den in die Blumenvase zu stecken, wäre eine schlechte Idee. Auch hier warnt der Landvolk-Pressedienst: „Das Kraut sollte man nur mit Handschuhen anfassen“.
In der ersten Vegetationsphase, dem sogenannten Rosettenstadium schmeckt Jakobskreuzkraut sogar süßlich und wird von jungen Pferden gefressen. Später, als blühende Pflanze, meiden es Kühe und Pferde. Doch im Heu verliert die Pflanze ihre Bitterstoffe. Pferde selektieren nicht mehr. Aber die Giftstoffe bleiben im Heu.

Für Freizeitreiter stellt sich ein weiteres Problem: Weil sie für den Winter meist Heu zukaufen müssen, können sie nur hoffen, dass der Landwirt ihres Vertrauens die gelbe Pest im Blick hat und sich darum kümmert, dass kein Kraut im Heu landet. Am giftigsten sind die Blüten, weshalb spät geschnittenes Heu besonders problematisch ist, wenn es Jakobskreuzkraut enthält.

Das Tückische an der Sache: Nascht ein Pferd an einer Eibe, an einem Heckenschnitt, achtlos über einen Zaun geworfen, fällt es nach einer kurzen Zeitspanne tot um. Doch welcher Pferdehalter denkt schon sofort an eine Vergiftung durch Jakobskreuzkraut, wenn sein Ross Sonnenbrand auf der Nase hat, träge und kurzatmig wird, ein stumpfes Fell bekommt.

Eine Tierärztin in Köln hat als Erste den Zusammenhang erkannt. Ihr kam die Theorie vom Sonnenbrand spanisch vor, denn die Symptome waren dafür zu stark. Die Tierärztin entdeckte, dass Jakobskreuzkraut eine Überempfindlichkeit gegen UV-Strahlung, eine sogenannte Photosensibilität verursacht.

Wer im Internet surft, findet viele Horrorgeschichten zu diesem Thema. Mehrfach gab es schon Initiativen, die sich für eine Melde- und Bekämpfungspflicht eingesetzt haben, wie sie in der Schweiz eingeführt worden ist. Bisher vergeblich.
Dr. Helmut Wiedenfeld vom Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn forscht seit mehr als 20 Jahren über die gefährlichen Inhaltsstoffe von Kreuzkräutern und ihren Verwandten und sagt: .„Wir müssen die Pflanze mit aller Macht bekämpfen“.

Der Naturschutzbund Niedersachsen sieht das naturgemäß anders. Er verweist in einer Pressemitteilung zum Thema auf den „Blutbären“, einen Falter, dessen Raupe sich von der Pflanze ernährt. Die wird dadurch übrigens so giftig, dass sich kein Vogel an ihr vergreift.

Auch bei uns sind Pferdebesitzer inzwischen aufmerksam geworden und lassen vermehrt Lebertests bei ihren Pferden machen, bestätigen heimische Tierärzte. Tierarzt Eckhard Marten, der selbst einen Reiterhof in Diedersen betreibt, kann nur allen Pferdebesitzern empfehlen, was er selbst auch tut: Über die Wiesen gehen und die Giftpflanze ausgraben.

Dass Jakobskreuzkraut für Pferde, Kühe und andere Tiere toxisch wirkt, sei unbestritten. Doch gebe es keine gesichertens Zahlen darüber, wie viele Tiere jährlich an einer Vergiftung durch Jakobskreuzkraut sterben, schildert Dr. Sabine Aboling, Expertin für Tierernährung an der tierärztlichen Hochschule in Hannover auf Anfrage.

Ein Hinweis auf eine mögliche Vergiftung durch Jakobskreuzkraut sei ein hoher Leberwert, doch wisse man damit noch nicht, wie viel, also welche Dosis die Pferde aufgenommen haben. Welche Dosis sich letztlich letal auswirkt, sei bisher nur in einem Tierversuch ermittelt worden.

Für Rinderhalter stellt sich das Problem noch nicht so dramatisch, denn Rinder kommen mit zwei Jahren zum Schlachter. Milchviehhalter wiederum pflegen ihre Weiden meist intensiv, da kommt Jakobskreuzkraut nicht massenweise hoch wie auf extensiven Weiden. Doch Kreislandwirt Lattwesen warnt, breite sich das Kraut weiter in diesem Tempo aus, könnte es auch für Rinder zum Problem werden: „Die Konzentration, die Menge macht das Gift“.

Ist es auch für Menschen gefährlich? Das ist umstritten. Bei Fleisch und Milch ist das wohl noch kein Problem. Selbst wenn einzelne Kühe zu viel Jakobskreuzkraut fressen sollten, würden die Giftmengen in der Molkerei auf homöopathische Dosen verdünnt. Anders beim Honig. In Großbritannien sind die Alkaloide der Pflanze bereits in Honig nachgewiesen worden.

 

  • 09.06.2014
    Cold Water Challenge 2014 in der Gemeinde Helpsen
    - Feuerwehr Südhorsten >>hier
    - Feuerwehr Helpsen >>hier
    - Feuerwehr  Kirchhorsten >>hier


     03.06.2014 Helpsen
  • Genügend freie Plätze in Krippe Spatzennest und Kindertagesstätte Bergkrug
    In den Schaumburger Nachrichten kann man von knappen Kinderbetreuungsplätzen in der Samtgemeinde Niedernwöhren lesen. In den von den Gemeinden Seggebruch und Helpsen geführten Kinderbetreuungseinrichtungen stehen noch genügend Plätze zur Verfügung. Es gibt noch Plätze in den Vormittagsgruppen, den Integrationsgruppen sowie in den Ganztagsgruppen, die bis 17:30 Uhr geöffnet haben. 
     
    23.05.2014
  • Mitgliederversammlung CDU-Samtgemeindeverband Nienstädt
    Am 20.05.2014 hatte der CDU-Samtgemeindeverband seine Mitgliederversammlung. Gerd Heitmeier wurde für 40jährige Mitgliedschaft geehrt, Andreas Barkhausen für 25jährige Mitgliedschaft. Es wurde berichtet aus den Fraktionen der Gemeinden Nienstädt, Helpsen, Hespe, Seggebruch, der Samtgemeinde Nienstädt und dem Kreistag. >>Hier lesen Sie mehr!

     
    19.05.2014
  • Anrufbus voraussichtlich ab Oktober auch in der Samtgemeinde Nienstädt
    Das ist eine gute Sache für die Bewohner in unserer Gemeinde. Günstige Preise, individuelle Abholzeiten und-orte und für alle Altersgruppen. Es können sich noch Fahrer melden! 
    >>hier mehr
     
  • 18.05.2014
    Schnatgang der Gemeinde Helpsen
    In diesem Jahr lag das Hauptaugenmerk beim Schnatgang der Gemeinde Helpsen auf dem Hochwasserschutz. Im Bereich Bahnhofstraße-An der Gehle-Riepackerstraße umfangreiche Erdarbeiten stattgefunden. Wir vom Bündnis haben
    die Bevölkerung seinerzeit auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Es ist sehr erfreulich, dass die Gemeinde nun so viel Geld für de Hochwasserschutz ausgibt. Allerdings bin ich noch immer der Meinung, dass die ganzen teuren Maßnahmen auf Grund nicht nachgewiesener Berechnungen beruhend auf unrealistischen Ausgangswerten geplant werden.  Bereits seit einigen Monaten werden Pläne rund um das Gebiet "Wolfskamp" ausgearbeitet. Man kann gespannt sein, was dabei herauskommt. Eins ist aber sicher: es wird nicht billig.
     
  • Aktivitäten in 2014 - Stand Mai 2014
    Im Frühjahr 2014 wurden viele Projekte in der Gemeinde Helpsen durchgeführt:
    - Die Straße "An der Mente" wurde auf Nienstädter Seite neu aufgebaut und geteert. Kosten: über 40.000,00 €.
    - Die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Bahnhofstraße-An der Gehle-Riepackerstraße wurden ungesetzt. Kosten: rd 100.000,00 €.
    - Die Beflanzung der Beete in der Wiesenstraße ist erfolgt.
    - Martina Lohmann wurde zur Grünkohlkönigin gekürt. :-)

     
  • Rückblick 2013 - Stand Mai 2014
    In 2013 geb es in unserer Gruppe einige Veränderungen. Robin Strozyk wollte aus der Gemeinde wegziehen und hat deshalb sein Ratsmandat niedergelegt. Für ihn ist Ernst Wilkening nachgerückt.
    Im Herbst hat Martin Strozyk sein Ratsmandat niedergelegt, weil er aus beruflichen Gründen in der Woche nicht mehr in der Nähe ist. Sein Nachfolger ist Lars Struckmeier.

     
  • Ausblick auf 2013
    Hier lesen Sie den Artikel der Schaumburger Nachrichten vom 29.12.2012: "Helpser Rat will es ruhiger angehen lassen" Das sieht die Opposition im Helpser Rat aber ganz anders. So ruhig wie in 2012 ist es schon lange nicht mehr zugegangen. Wir wollen in 2013 mal wieder ein wenig Gas geben. Es gibt viel zu tun. Als erstes sind die Projekte aufzuzählen, die in 2012 nicht umgesetzt wurden. Dazu zählen: das Bushäuschen in Kirchhorsten, der noch nicht stattgefundene "Entwicklungsdialog Helpsen", die Sanierung der Küche im Sportpark u.s.w.. Außerdem haben wir uns immer noch mit dem Thema "Hochwasserschutz" zu befassen. Das hört sich bei Herrn Kesselring wie ein Selbstläufer an. Ich denke aber, dass noch ein paar Probleme auftreten werden. Ursache dafür ist nicht zuletzt die späte Information der Bürger durch die damaligen Verantwortlichen. Außerdem wurde in der Samtgemeinde eine Brennverordnung verabschiedet, die nur unzureichend vorbereitet wurde. In dem SPD-Antrag sind Alternativen nicht einmal in Erwägung gezogen worden. In unserem ländlichen Umfeld sind andere Voraussetzungen zu Grunde zu legen. Die AWS, bzw. der Landkreis Schaumburg denken glücklicherweise weiter. Momentan wird die zentral koordinierte Abfuhr von Laub und Grünschnitt ausgearbeitet. -> Das hat Verstand.
     
  • 21.12.2012
    Osterfeuer
    Der Artikel in den Schaumburger Nachrichten: "Neue Osterfeuer Vorschriften ..." über die Osterfeuer in der Samtgemeinde Nienstädt hat einige Aspekte nicht behandelt. Wie man in der Grafik erkennen kann, wurden vor der Abschaffung der Brenntage nur wenige Osterfeuer angemeldet: 2007 - 19 / 2008 - 14. Nach dem Vorschlag der SPD wären jetzt sogar 21 Feuer genehmigungsfähig. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist der Wunsch nach kulturellen Veranstaltungen und Brauchtumsveranstaltungen in den verschiedenen Gemeindeteilen sehr unterschiedlich ausgeprägt.
    Jede Kommune versucht ihre Mitbürger zu halten. Dazu eignen sich die soziokulturellen Instrumente in besonderer Weise. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur bietet eigens Förderungen für soziokulturelle Projekte an.
    Es kann den Südhorstern und den Kirchhorstern nicht angelastet werden einen anderen Bedarf an gemeinschaftsfördernden Veranstaltungen zu haben.

    Die eigentliche Unverschämtheit liegt darin die Bedürfnisse der Bürger zu ignorieren. Rechte werden beschnitten und Alternativen werden nicht einmal diskutiert.

     
  • 20.11.2012
    Wiesenstraße
    Der Ausbau der Wiesenstraße in Südhorsten ist abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einzig die Blumenbeete sind noch nicht bepflanzt. Das wird im nächsten Jahr nachgeholt. Leider konnte sich der Rat nicht dazu durchringen die letzten gut 100 Meter der Straße "Im Kleefeld" in einem Rutsch mit sanieren zu lassen.

     
  • 20.10.2012
    Einige aktuelle Informationen
    Hochwasserschutz:es wurden Nachmessungen durchgeführt. Nun steht fest, dass der erste Plan auf nicht realen Daten beruht. Für den Bereich zwischen der Bahnhofstraße und der Riepackerstraße wurde eine Möglichkeit erarbeitet, wie die Grundstücke aus dem Überschwemmungsgebiet herausgenommen werden können. Die Anlieger wurden informiert und müssen nun ihre Zustimmung geben. Im Bereich "Rauher Kamp" wurden Nachmessungen durchgeführt. Einige Häuser liegen nun nicht mehr im Überschwemmungsgebiet. Für den Wolfskamp wird gerade ein Konzept ausgearbeitet. Die Überlegungen hören sich vielversprechend an.
    Kücheneinrichtung Sportpark: Vor fast zwei Jahren haben wir den Antrag aus Sanierung der Einrichtung in der Küche Sportpark gestellt. Dieses Projekt geht nur sehr schleppend voran. Kompetente Ratsmitglieder werden nicht an den Planungen beteiligt. Die vorliegenden Pläne sind nicht bedarfsgerecht ausgearbeitet.
    Steuererhöhung: In den vergangenen Jahre haben wir die Grund- und Gewerbesteuer immer nur moderat angehoben. Wir lagen mit unseren Hebesätzen immer unter dem Landesdurchschnitt, weil wir ansonsten die Abgaben aller Gemeinden nach oben treiben würden. Hoffentlich können wir diese Sätze lange halten.